Eine längerfristige Minderung der Sauerstoffversorgung des Penisschwellkörpers ist ein entscheidender Faktor für das Entstehen einer Erektilen Dysfunktion (ED). Im gesunden Penisschwellkörper beträgt das Verhältnis zwischen Muskulatur und Bindegewebe 50:50. Verringert sich der Anteil der glatten Muskulatur kann das während der Stimulation einfließende Blut nicht mehr im Schwellkörper gehalten werden - eine Erektion ist nicht möglich! Daher sollte möglichst frühzeitig nach einer Prostatektomie bzw. Eingriffen im kleinen Becken mit durchblutungsfördernden Maßnahmen begonnen werden. Die Gefäße werden so besser mit Sauerstoff versorgt und die glatte Muskulatur des Schwellkörpers trainiert. Eine gute Sauerstoffversorgung wirkt den Veränderungen in der Gewebszusammensetzung im Penisschwellkörper sowie einer Verminderung der Penislänge und des Penisumfangs entgegen. Das penile Vakuumtraining kann das medikamentöse Schwellkörpertraining ersetzen.